Die Sonne

Die Sonne ist der Zentralkörper unseres Sonnensystems, dessen Planeten (und ihre Monde) und dessen Kleinkörper sie durch ihre große Masse, und die daraus resultierende Gravitationskraft, auf kreisähnlichen Bahnen hält.
Die Sonne ist der einzige Stern, der beobachtet und genauer untersucht werden kann.
Sie besteht aus 75% Wasserstoff, 23% Helium und 2% schwerere Elemente.

Die Energieerzeugung verläuft im Sonnenzentrum durch Kernprozesse, wobei ein geringer Bruchteil von Materie in Energie umgewandelt wird. Die Energie wird dann in Form von Wärme und Licht an die Oberfläche transportiert und von dort in einer etwa 400 km dicken Schicht, der Photosphäre abgestrahlt.
Die Dichte fällt stetig nach außen ab, die Oberfläche ist nicht gleichmäßig hell, zeigt vielmehr eine körnige Struktur (Granulation). Man unterscheidet zwischen helleren Granulen, den Gipfeln der aufsteigenden Gassäulen, und dunkleren Granulen, den etwas abgekühlten Gassäulen, die wieder nach innen fallen. Die Lebensdauer einer Granule beträgt etwa 10 Minuten und ist rund 1000 km groß. Die Stelle, an der eine gewisse Anzahl an Granulen fehlt, nennt man Pore.

Aus diesen Poren entstehen Sonnenflecken. Es sind Gebiete mit einem starken Magnetfeld. Die Fleckenhäufigkeit schwankt in Perioden von 11,07 Jahren (Sonnenfleckenzyklus).

Am Sonnenrand lassen sich Ausbrüche heißer Gase (Sonneneruptionen) beobachten. Sonneneruptionen haben auch Auswirkungen auf die Erde. Sie lösen geomagnetische Ströme aus und sind für Nordlichter verantwortlich.
Größere Ausbrüche, in denen Gasmassen bis über 100 000 km hochgeschleudert werden, nennt man Protuberanzen.

Temperaturen:

Temperatur Oberfläche:
Temperatur Kern:
Temperatur Sonnenflecken:
5.500° C
15.599.726° C
3.500° C: